Körperpflege und Grundpflege
Hilfe beim Aufstehen und Zubettgehen, beim Waschen, Ankleiden und Kämmen, Unterstützung beim Toilettengang und Erinnerung an die Medikamenteneinnahme.
Eine Betreuungskraft zieht in den Haushalt ein und ist da, wenn sie gebraucht wird – bei der Körperpflege, im Haushalt, bei Wegen nach draußen und als Gesellschaft. Damit ein vertrautes Zuhause nicht aufgegeben werden muss.
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Der Umfang richtet sich nach dem tatsächlichen Bedarf. Grundsätzlich decken sich die Aufgaben in drei Bereichen ab.
Hilfe beim Aufstehen und Zubettgehen, beim Waschen, Ankleiden und Kämmen, Unterstützung beim Toilettengang und Erinnerung an die Medikamenteneinnahme.
Kochen nach den gewohnten Vorlieben, Wäsche waschen und bügeln, Wohnung sauber halten, Einkäufe erledigen und Vorräte im Blick behalten.
Spaziergänge, Arztbesuche, Behördengänge, gemeinsame Beschäftigung und Gespräche. Eine feste Tagesstruktur gibt gerade bei Demenz Halt.
Ebenso wichtig wie die Aufgabenliste ist ihre Grenze. Medizinische Behandlungspflege gehört nicht dazu: Injektionen, Wundversorgung, das Wechseln von Kathetern oder Infusionen sind Sache eines ambulanten Pflegedienstes oder einer examinierten Pflegefachkraft.
Beides lässt sich gut verbinden. Die Betreuungskraft ist rund um die Uhr im Haus, der Pflegedienst kommt für die medizinischen Aufgaben hinzu. Wir sagen Ihnen im Gespräch offen, ob eine solche Kombination in Ihrem Fall nötig ist.
„24 Stunden“ ist ein eingeführter Begriff, aber er wird oft missverstanden. Gemeint ist die Anwesenheit im Haushalt und die Bereitschaft – nicht durchgehende Arbeitszeit. Wer Ihnen etwas anderes verspricht, verspricht etwas, das arbeitsrechtlich nicht zulässig wäre.
Ist nachts durchgehende Betreuung nötig, reicht dieses Modell nicht aus. Sagen Sie uns das offen – dann suchen wir gemeinsam nach einer anderen Lösung.
Die Betreuungskraft lebt bei Ihnen. Damit das für beide Seiten funktioniert, braucht sie einen eigenen Rückzugsort.
Besonders gut passt eine 24-Stunden-Betreuung, wenn jemand im Alltag Unterstützung und Gesellschaft braucht, medizinisch aber stabil ist – etwa nach einem Sturz, bei nachlassender Mobilität, bei beginnender oder fortgeschrittener Demenz oder wenn pflegende Angehörige an ihre Grenze kommen.
Gerade bei Demenz ist die vertraute Umgebung kein Luxus, sondern ein Stabilitätsanker. Bekannte Räume, feste Abläufe und ein immer gleiches Gesicht geben Orientierung, wenn das Gedächtnis sie nicht mehr liefert.
Wir vermitteln bundesweit. Für diese Regionen haben wir eigene Informationen zusammengestellt.
Wir hören zu, beantworten Ihre Fragen und zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt.
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